Medien und Medienpädagogik – Was? Wo? Warum?

Über Medien hört man tagtäglich. Doch sind Medien immer digital? Was kann alles zu Medien gezählt werden? Warum ist Medienpädagogik so wichtig? Zu Medien gehört so viel mehr als man auf den ersten Blick scheint, weshalb es auch wichtig ist Medienpädagogik in den meisten Bereichen des Lebens mit einzubeziehen.

Der Begriff der Medien
Den Medienbegriff kann man aus dem lateinischen Wort „Medium“ ableiten, was „Mitte“ bedeutet. Allgemein versteht man aber unter einem Medium einen „Vermittler“ von verschiedenen Inhalten. So kann man den Begriff auch auf Medien in der heutigen Zeit legen, denn verschiedene Medien vermitteln uns verschiedenste Inhalte in Form von Texten (Sprache!), Bildern und Tönen.

Was sind Medien?
Es gibt viele verschiedene Unterscheidungen von Medien. Doch soll hier die Unterscheidung zwischen analogen und digitalen genauer betrachtet werden.
Also was ist das alles genau? Wenn wir von Medien hören, dann denken die meisten an digitale Medien, also elektronische Geräte, welche auf uns Nutzer/innen reagieren. Demnach ist die Interaktion zwischen Medium und Nutzer/in gestattet. Beispiele hierfür sind: Computer, Tablets, Smartphones, Videospiele,…. Doch gibt es auch analoge Medien, also jene mit denen Nutzer/innen aktiv agieren, also diese anschauen, ausschalten und lesen. Vor allem sind das Printmedien wie Zeitungen, Bücher und Plakate, es sind aber auch Audiokassetten, CDs und Schallplatten.

Wieso ist Medienpädagogik so wichtig?
Zuerst einmal, was ist Medienpädagogik? In der Medienpädagogik geht es darum, dass die pädagogische Bedeutung von Medien anerkannt und vermittelt wird, also vor allem in der Information, Beeinflussung, Unterhaltung, im Unterricht und der Alltagsorganisation. Es geht darum, dass es zur Medienbildung kommt, also die vorhandenen Strukturen in unserem Kopf immer wieder aufgelöst und komplexer werden. Ziel ist Medienkompetenz zu erwerben, um einen souveränen Medienumgang zu erreichen. Dies geschieht in der Medienbildung, Mediensozialisation (das bedeutet der aktiven Auseinandersetzung), Medienerziehung (mit und über Medien) und der geplanten Mediendidaktik (Werkzeuge).

So hat die Medienpädagogik die Ziele Anwalt von Kindern und Jugendlichen zu sein, Mediennutzer/innen als Konstrukteure/innen ihrer Wirklichkeit ernst zu nehmen, die aktive Rezeption von Medien zu fördern, kulturelle Bildung durch Medien zu fördern, Partizipation der Mediennutzer zu ermöglichen, die kritische Positionen zu Medieneinflüssen zu beziehen und zu einem kritischen Medienkonsum beizutragen und Medienbildung zu gewährleisten. Diese Prozesse geschehen immer und überall: in der Familie, im Kindergarten, in der Schule, in der außerschulischen Bildungsarbeit und Sozialpädagogik, in der interkulturellen Pädagogik, in pädagogischen Ausbildungen in der Erwachsenenbildung und in der Arbeit für Senioren.

Medienpädagogik ist eine umfassende Aufgabe, welche nicht nur in einem Bereich des Lebens notwendig ist. Neben dem institutionellen Rahmen muss auch im Alltag darauf geachtet werden, wie Medien eingesetzt werden. Auch ist es nicht eine Aufgabe ausschließlich für Kinder und Jugendliche, sondern eine lebenslange, nicht nur weil sich Medien immer weiterentwickeln, sondern auch ein kritischer Umgang gelernt und reflektiert werden muss.

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Lydia Klausner


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