Lernfreudig und neugierig  

Die digitale Welt ist unser Alltag. Ob wir arbeiten, uns unterhalten, oder die Freizeit gestalten: Es gibt kaum Lebensbereiche die davon unberührt bleiben. Eltern und Erziehende stehen vor einer großen Herausforderung, nicht nur selbst mit den vielen technologischen Entwicklungen, sondern auch mit deren Auswirkungen auf das tägliche Leben der Kinder und Jugendlichen klar zu kommen. Im Webinar #35 Wie kann ich mein Kind für die Schule digital fit machen? am 22.09.2016 wurde über die Kernfrage, was Eltern tun können, um ihren Kindern auf das Leben in der digitalen Welt vorzubereiten und sie beim Lernen unterstützen und begleiten, reflektiert und diskutiert.

Lernfreudig und neugierig  

Anstatt unseren Köpfen kollektiv in den Sand zu setzen und hoffen, dass das Internet und die Medien wieder aus dem modernen Leben verschwinden, begegnen wir die Herausforderung unseren Kindern digital zu bilden MIT ihnen gemeinsam.

Eltern können ganz allgemein ihre Kindern zum Lernen motivieren indem sie selbst mit gutem Beispiel vorangehen und immer wieder gerne neue Dinge lernen. Wenn es sich um neue Lebensabläufe, die die Digitalisierung mit sich bringt handelt, bietet sich als ideale Gelegenheit dazu Medienkompetenzen als Familie zu erwerben. Die Entscheidung ein Handy zu kaufen oder einem sozialen Netzwerk beizutreten soll besprochen und die Folgeaktivitäten von den Eltern begleitet werden, damit das Kind sich der Verantwortung bewusst werden kann, was der Umgang mit anderen im virtuellen Raum mit sich bringen kann.

Fit für die Schule

Zum digitalen Fitness gehört allerdings auch, dass Kinder lernen, sich bildschirmfreie Zeiten einzuräumen und genug Schlaf bekommen, um somit ausgeglichen zu sein. Diese wichtige persönliche Kompetenz wird Kindern helfen, aufnahmefähig und startklar für den Schulalltag, und auch bei Lernaktivitäten im Klassenzimmer diszipliniert zu sein.

Zum digitalen Handeln ermächtigen

Kinder lernen im wirklichen Leben bereits sehr früh, potenzielle Gefahren zu erkennen und umsichtig zu handeln. Ob es um Verkehr auf der Straße oder im Umgang mit Fremden handelt, sorgen Eltern für die körperliche und geistige Sicherheit ihrer Kinder. Wenn Kinder sich im Netz bewegen, gelten ähnliche Regeln. Respektvoll mit anderen umgehen, Kontakt mit Fremden vermeiden und die „Goldene Regel“ einhalten. Diese Grundsätze zu beachten tragen dazu bei, dass Kinder in Sicherheit bleiben können.

Mit mobilen Endgeräten arbeiten und lernen

Das Potenzial des Internets für die Unterstützung von Lernprozessen liegt auf der Hand. Es gibt zahlreiche kostenlose Quellen: Tools, Lernplattformen und Recherchemöglichkeiten, die Eltern nutzen können um das Lernen und die Lernfreude zu fördern. Vor allem, da jedes Kind individuelle Bedürfnisse hat, ist es leicht, rasch Hilfe für spezifische Themen zu finden. Wenn Kinder und Jugendliche ihre Smartphones und Tablets zum Lernen, Üben, Nachschlagen, Forschen oder Lesen nutzen, werden sie ihre mobilen Geräte als Arbeitsgeräte schätzen lernen.

Fazit

Wenn Kinder und Jugendliche besser lernen und Freude dabei empfinden sollen, dann bietet sich der gezielte Einsatz von digitalen Medien an. Bereits im familiären Umfeld sollten Eltern am Ball bleiben, sich über die Angebote und Trends der Medienwelt informieren, um sich mit ihren Kindern kompetent in der digitalen Welt zu bewegen.

Lesetipps

Präsentation aus dem Webinar


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Alicia Bankhofer

Alicia Bankhofer ist Native Speaker Teacher und Englisch- sowie IKT-Lehrerin in der Sekundarstufe l in Wien. In ihrer Rolle als eLearning-Koordinatorin an der RGORG Anton-Krieger-Gasse ist sie auf Mobiles Lernen, Flipped Learning sowie Game-Based-Learning spezialisiert, wo sie besonders an der Förderung von Kreativität, Kollaboration und Kommunikation in personalisierten Lernszenarien arbeitet. Ab September 2016 ist sie im Projektteam: „Ö1 macht Schule“ an der Pädagogischen Hochschule Wien.


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