Gemeinsam die Welt entdecken

Ich sitze am Laptop und schaue mir die aktuellen Newsletter, die ich per eMail erhalte, an: Aktionen für Bekleidung, Spielzeug, Reisen, Konzerte, Veranstaltungen, Bücher, Zeitschriften. Beim Thema Reisen halte ich mich besonders gerne auf. Wir nutzen viele Gelegenheiten, um unterwegs zu sein, und seit einiger Zeit wird auch der „Radius“ immer größer. Oft surfe ich nach Schnäppchen und interessanten Angeboten.
Daniel macht Hausübung, zu seinem Leidwesen auf altmodische Art in sein Heft. Im Anschluss muss er ein Kapitel in der Klassenlektüre lesen. Wer weiß, wann die Schulen auf eBook Reader umsteigen. Für uns wäre ein zweiter eBook Reader zu überlegen, dieser würde das Gepäck im Urlaub um Etliches reduzieren. Wir warten die nächste Aktion ab.

Die Sommerferien sind da, Daniels Reisefieber ist entbrannt! Zugegeben – ich bin nicht so unschuldig daran. Wir haben angefangen mit einem einwöchigen Badeaufenthalt auf Ibiza, letztes Jahr dann per online Restplatzbuchung auf ein Kreuzfahrtschiff, vier Länder entlang der Nordeuropäischen Atlantikküste. Für Ferien planen wir eine Zugreise (Deutschland, Österreich, Schweiz). Ich sammle Infos auf der ÖBB Site, der SBB Homepage und Google Maps über mögliche Routen – die Hotelpreise erhalte ich von diversen Hotelvergleichsseiten.

Endlich Wochenende, eine Stunde nach mir kommt Daniel herunter und möchte frühstücken. Das Smartphone in der Hand, die Kopfhörer bereits aufgesetzt, will er sich dabei einige Youtube Videos anschauen. Inmitten der Diskussion darüber läutet mein Handy. Zu Daniels Glück telefoniere ich lange mit einer Freundin. Ihre Tochter war im Ausland und hat sich dort einen Virus durch einen Insektenstich eingefangen. Ausführlich plaudern wir über den Verlauf und wie schön es ist, dass das Mädel jetzt wieder daheim ist. Nach dem Gespräch gehe ich sofort online und suche nach dem Virus und dem Krankheitsbild. Ich stoße auf einen Weblink zur Reiseapotheke für Kinder, er wird gleich als Favorit vermerkt.

Für die Englisch Hausübung erkläre ich Daniel noch einmal, wie man im Wörterbuch nachschaut. Mit der Lautschrift kommt er allerdings noch nicht so gut zurecht. Daher zeige ich ihm online ein Wörterbuch und wie man sich dort die Vokabeln auch vorlesen lassen kann. Für den Urlaub installiere ich ihm vorsorglich eine Wörterbuch-App auf sein Smartphone.

Ich erledige noch einige Korrespondenz für meinen Job. Rechts unten taucht eine Meldung am Bildschirm auf – meine Freundin in der Schweiz ist in Skype online. Ich kontaktiere sie kurz und frage nach den Kindern. Wir chatten – telefonieren wollen wir nur, wenn uns keiner zuhört.

Am Nachmittag ist Daniels Oma da. Wir überlegen, wohin wir diesmal gemeinsam im Frühling fahren wollen. Bei verschiedenen Tourismusverbänden bin ich für die Newsletter registriert, das ist für uns der erste Anhaltspunkt. Dann stürzen wir uns auf die übergreifenden Verbände. Schon bei der Suche im Internet merkt man uns die Vorfreude auf die gemeinsamen Tage an.
Da ich schon online bin, schaue ich noch auf den Veranstaltungsseiten vorbei. Hier habe ich mich ebenfalls für die Newsletter registriert, so bekomme ich regelmäßig die Aktionen mit. Die Kartenpreise für Musicals, Theater und Shows sind oft hoch, und so habe ich manches Mal die Chance auf günstigere Tickets.

Die Ideen, wohin wir reisen wollen, ob zu zweit, als Familie oder mit Freund_innen, werden ständig mehr. Das Web bietet einfach so viele Möglichkeiten, unserem Forschungs- und Entdeckungsdrang nachzugeben. Wohin es geht, werden wir gemeinsam entscheiden – mal schauen, wohin uns unsere Neugier reisen lässt.

Weiterführende Links:

eBook Reader: mytolino.at; amazon.at
Kommunikationsunterstützung: skype.com; dict.leo.org
Gesundheit: apotheker.or.at; gesundheit.gv.at; netdoktor.at
Freizeit/Urlaub: mamilade; wien.gv.at/kultur-freizeit; bundestheater.at; bergfex.at; urlaubambauernhof.at; wien-ticket.at; oeticket.com; amazon.de; burgenland.info; niederoesterreich.at; steiermark.com; tiscover.com; restplatzboerse.at; trivago.de; expedia.de

Noch mehr Eindrücke aus meinem digitalen Alltag mit interessanten links gibt es hier.

Dieser Artikel ist dem eBook: leben.lernen.spielen – Familien in der digitalen Welt entnommen.

PS: Weitere Tipps zur (digitalen) Unterhaltung in den Ferien gibt es hier.


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Claudia Moser

Claudia Moser, Jahrgang 1976, ist verheiratet und Mutter eines 10-Jährigen. Hauptberuflich ist sie als Projektleiterin für komplexe Vorhaben und Beraterin tätig. Nebenbei ist sie ausgebildete Systemische Coach, Kindergesundheitstrainerin, Seniorenbewegungstrainerin und Eltern-Kind-Gruppenleiterin und macht zurzeit die Ausbildung zur Erwachsenenbildnerin mit Schwerpunkt Elternbildung. Claudia Mosers persönliches Interesse gilt dem Thema Kommunikation in allen Facetten, sie kann sich in Büchern verlieren und im Tanzen wieder finden.


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