Zukunft. Jugend. Europa – politische Bildung und Internet

Durch das Internet steigt die Möglichkeit digitaler politischer Information sowie die die Beteiligungs- und Gestaltungsmöglichkeit. Demnach kann nicht nur Information aufgenommen und verarbeitet werden, sondern aktiv mitgestaltet und so das Internet auch für politische Aktivitäten nutzen. Als Informationsquelle liefert es den Nutzer/innen schnell und ohne großen Aufwand eine Menge an Informationen, so können aktuelle Nachrichten nachgeschaut werden aber politische Diskussionen sowie die Möglichkeit allgemeines (weltweites) politisches Wissen anzueignen. Wodurch auch die Falschinformationen steigen, weshalb eine kritische Auseinandersetzung mit den gelesenen Inhalten wesentlich ist. Die andere Möglichkeit ist die aktive politische Aktivität im Internet durch beispielsweise den Austausch und die Diskussion mit anderen, welche zum Teil der eigenen Meinung entsprechen aber auch zum anderen Teil genau das Gegenteil beschreiben.

So gibt es diesen Mai noch eine andere spannende Möglichkeit, damit Jugendliche über die Zukunft von Europa nachdenken und in der Politik mitdiskutieren können. Denn der Bundesratspräsident Buchmann und die Bundesjugendvertretung (BJV) laden zum Jugend-Videowettbewerb „Zukunft. Jugend. Europa“ ein. Wünsche, Ideen, Anregungen, Sorgen oder Kritik können in Form eines Videobeitrags bis zum 18. Mai 2021 hier hochgeladen werden. Dort besteht auch die Möglichkeit sich mit anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus ganz Österreich durch das Liken und Kommentieren von Beiträgen auszutauschen. Die Verfasser/innen der besten Beiträge werden dann eingeladen, denn am 25. Mai 2021 findet eine Veranstaltung im Parlament mit den Jugendlichen aus ganz Österreich sowie einem Vertreter der EU-Kommission, der Bundesministerin Karoline Edtstadler und Mitgliedern des Bundesrates statt. Die Diskussion wird der Europäischen Kommission als Beitrag zum EU-Zukunftsdialog übermittelt.

„Europa hat uns als Österreicherinnen und Österreicher große Freiheiten gebracht – man denke an die Reisefreiheiten oder an die Möglichkeit in Europa zu studieren oder in Europa zu arbeiten. Durch die COVID-19-Pandemie sind viele dieser Freiheiten in Gefahr geraten, daher wollen wir die Zukunft neu denken und laden Jugendliche ein, mit uns gemeinsam darüber zu diskutieren. Teilt auf unserer Website eure Ideen, Sehnsüchte, Wünsche oder Sorgen, damit wir gemeinsam Europa weiterentwickeln können“, freut sich Bundesratspräsident Buchman auf den Dialog mit den Jugendlichen. (Crowdsourcing Österreich, 14.05.2021 09:33)

Wichtig ist junge Menschen zu motivieren mitzuwirken, so bietet dieses digitale Projekt eine gute Möglichkeit das Interesse an der Politik zu zeigen, zu diskutieren, sich auszutauschen und durch die Produktion von einem Video und der Onlinediskussion seine Medienkompetenz auszubauen.

Weitere Informationen zu politischer Bildung im Internet
Bundeszentrale für politische Bildung (Deutschland) 
politisches Engagement und Internet 

Weitere Informationen zum Jugendvideo-Wettbewerb
Einladung
Bundes Jugend Vertretung
Crowdsourcing

 

Bild


image

Lydia Klausner


Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .