Schau Hin! – Digital mit Kindern

„Verstehen ist besser als Verbieten.“ – Tim Mälzer, SCHAU HIN-Botschafter

Ein deutscher Online-Ratgeber hilft Eltern und Erziehenden dabei, Kindern zu zeigen, wie sie am besten mit Medien umgehen.
Adventkalender mit Schokolade, kleinen Bilderbüchern oder Gewinnspielen findet man zurzeit öfter – einen bei dem man etwas lernen kann, ist nicht so häufig. Wo es das gibt? Auf www.schau-hin.info kann man derzeit täglich eine Frage beantworten. „Wie heißt die Suchmaschine für Kinder, die kindgerechte Inhalte im Netz findet?“ Wissen Sie das?
Die Antwort findet sich auf www.schau-hin.info, einem Online-Ratgeber für Eltern. „Schau hin, was dein Kind mit Medien macht!“ fordert Erziehende dazu auf, das Medienbewusstsein ihrer Kinder zu stärken – und sich gemeinsam mit dem Nachwuchs vor allem mit digitalen Themen zu beschäftigen.
Für die Initiative kooperieren das deutsche Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die beiden öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF, das Telekommunikationsunternehmen Vodafone und die Zeitschrift TV Spielfilm.
Schwerpunkte der Seite sind der clevere Umgang mit dem Internet, Sozialen Netzwerken, Mobilen Geräten, Games und TV & Film. Dazu finden sich jeweils die Rubriken „Wissenswertes“, „Goldene Regeln“, „Sicherheit“ und „Elternfragen“. Konkrete Tipps für Apps, Internetseiten für Kinder, Spiele, Filme oder Fernsehprogramme runden das Angebot ab.
Passend zum digi4family-webinar #9 „Computerspiele und Konsolen als Weihnachtsgeschenk“ bietet die Rubrik Games spannende Informationen. Wer sich als Elternteil fragt, warum das Kind „Minecraft“ spielen will, oder was ein Egoshooter sein soll, findet hier Antworten. Dass Computerspiel nicht gleich Computerspiel ist und wo die Unterschiede liegen, erfährt man ebenfalls.
Natürlich gelten für Kleinkinder andere Voraussetzungen als für Kinder im Volksschulalter. Darauf wird auf schau-hin.info Rücksicht genommen. „Goldene Regeln“ gibt es jeweils altersgerecht für die Gruppen drei- bis sechsjährige, sieben- bis zehnjährige und elf- bis dreizehnjährige Kinder. Lediglich Soziale Netzwerke sind im Kindergartenalter kein Thema.
Hat man als Elternteil eine Frage zum Thema, wird diese beantwortet. Sammlungen bereits gestellter Fragen – und natürlich deren Antworten – finden sich hier, ebenso wie die Möglichkeit, direkt bei Mediencoach Kristin Langer Rat zu suchen. Besonders häufig gestellte Fragen werden als „Frage der Woche“ veröffentlicht – alles anonym, versteht sich.
Wird man durch die Website zum Experten/zur Expertin, kann man sich das bescheinigen lassen: Ein von Jörg Pilawa unterschriebener Medienpass winkt allen, die fünf Fragen zu den einzelnen Spezialgebieten richtig beantworten können. Eine Frage lautet z.B. „Sollte ich meinem Kind (10) einen eigenen Fernseher im Zimmer erlauben?“ Ja? Nein? Vielleicht?
Wer die richtige Antwort nicht kennt, kann sich kostenlos für ein 30-tägiges Medientraining anmelden. Dann bekommt man jeden zweiten Tag Tipps und Tricks, wie man Kinder im Umgang mit Medien begleiten kann. Zum Beispiel mit „Blinde Kuh“. So heißt übrigens die Suchmaschine.


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Uta Michaeler

Uta Michaeler arbeitet bei werdedigital.at und digi4family.at mit. Sie ist Absolventin des 24. Journalistenkollegs am KfJ in Salzburg und studiert Landschaftsarchitektur und Integrative Stadtentwicklung - Smart City in Wien.


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