Herr und Frau Holle und der Schnee von gestern

Im Webinar am 18. Februar 2016 regte Elke Szalai an über Geschlechterrollen, Vorstellungen und die passenden Bilder im Internet nachzudenken. Passend dazu stolperte ich heute über diesen wunderbaren Blogeintrag von Frau Katja Reim. In diesem Beitrag erzählt sie anschaulich von der alltäglichen Herausforderung nicht in die Genderfalle zu tappen, verrät was Herr Holle mit dem Schnee zu tun hat und verrät ganz nebenbei ein paar interessante Tabletspiele.

Geschlechtssensible Pädagogik ist der dazugehörige Begriff. Das Bemühen nicht nur jene Eigenschaften, Interessen, Fähigkeiten der Kinder zu fördern, die nach gängigen Vorstellungen zu ihrem Geschlecht passen. Es klingt so leicht, so selbstverständlich und es überrascht immer wieder, wie schwer es in Wirklichkeit ist auf diese Richtschnur „Mädchen – Buben“ zu verzichten.

Einen guten Einstieg in das Thema „Geschlechtssensible Pädagogik“ bietet die Stadt Wien mit diesem Leitfaden.

So geht es starren Geschlechterrollen vielleicht bald wie dem Schnee von gestern, wenn die Sonne raus kommt…

 


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Anita Pleschko

Kindergartenpädagogin, Erziehungswissenschaftlerin, Mutter von drei Kindern


Ein Kommentar zu “Herr und Frau Holle und der Schnee von gestern

  1. Danke für den Blogbeitrag, der mir aus der Seele spricht 😉 Bei unserem Webinar letzte Woche hatten wir ja auch genau diese eigenen Bilder am Radar….
    Besonders spannend finde ich den Hinweis auf die Gesetze, die unser Leben als Frauen und Männer fördern oder einschränken können und auf Grund eigener Erfahrungen, dann vielleicht auch Vorstellungen fehlen, was ich denn als Frau alle kann, darf, will. Und wir sind eben als Eltern, Lehrende auch die Vorbilder unserer Kinder!


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